Endlich erwischt ...

…. habe ich den Indian Summer, und zwar am heutigen Sonntag.

Zum Glück bleibt das Wetter heut trocken und sonnig, allerdings mit einstelligen Temperaturen auch recht frisch. Direkt nach dem Mittagessen kicke ich also die Enfield mit einem Tritt into live und schon geht’s los.

Indian Summer zwischen Laubach und Lauter.

Indian Summer unweit von Queckborn.

Indian Summer in Richtung Ettingshausen.

Indian Summer nahe Lich.

Zwischenbemerkung: Ich bin für das kalte Wetter nicht schlecht gekleidet und es kommt zu keiner Zeit Gefröstel auf. Gewöhnen muss ich mich aber wie jedes Jahr an die Unbeweglichkeit in Winterklamotten. Ist aber nach 50 Kilometern vorbei.

Indian Summer bei Einartshausen.

Indian Summer nicht weit vom Nidda Stausee.

Indian Summer auf der Anhöhe vor Wohnfeld. Hier wird mir klar, dass diese wunderbare Herbstepoche sehr, sehr bald beendet sein wird.

Indian Summer im Laubacher Wald.

Ich fahre noch etliche Punkte an, an denen ich einen farbenprächtigen Indian Summer erwarte, werde jedoch mehrfach enttäuscht. Oft ist davon wenig bis nichts zu sehen und manchmal sieht ein Landstrich von weitem herrlich bunt aus, wird aber beim Näherkommen immer farbloser. So muss ich letztendlich froh sein, überhaupt noch ein paar schöne Plätze gefunden zu haben. Möglicherweise werde ich in der nächsten Zeit Bilder von Gerhard aus der Steiermark bekommen, auf denen ein richtiger Indian Summer zu sehen ist – schön wie in Kanada. Dagegen werden dann diese Bilder wie Schwarz-Weiß-Fotos wirken.

Nach knapp 150 Kilometern kriecht die Kälte dann doch langsam durch die Thermokleidung und ich beende diese kühle, aber dennoch wunderbare Herbstfahrt. Hoffentlich gibt es in diesem Jahr noch ein paar Tage wie diesen!

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