2016: Überstanden, die lange, Bullet-lose Zeit. Endlich kann ich nach Herzenslust durch die Landschaft bollern. Jetzt aber in Schwarz.

Kälte bedeutet heute: Arbeiten in der Werkstatt. Es gibt einiges an der grünen Cosa zu tun, worüber ich heute den Mantel des Schweigens ausbreite.

Eschbacher Klippen – bis heute nie was davon gehört. Aber an diesem sonnigen und warmen Herbstsonntag entdecke ich sie. Und zwar mit der Enfield im Taunus!

Ich glaube, ich habe seit meinem zweiten Motorradleben, also ab 2005, jedes Horex-Treffen in Burgholzhausen besucht.

Heut hab ich keinen rechten Sinn fürs Fahren, statt dessen lese ich den Reisebericht des Kahlgryndigen.

Jaja, weiss ich doch. Und es war auch genau so geplant:

Das gebe ich mir heute, das Kontrastprogramm. Die Voraussetzung dafür ist aber eine kleine Runde mit der Enfield, die ich gegen 14:00 in Richtung Westen starte.

Eigentlich ist es nur eine kleine Vorabendrunde, die sich aber doch kreisübergreifend ausdehnt. Zu Hause sitzen ist mir bei diesem Wetter einfach unmöglich.

Amöneburg, Amöneburg – das ist ja wohl nichts Besonderes. OK, es stimmt: In den letzten Jahren war ich etliche male in Amöneburg, hoch oben auf dem Pickel.

Also im Kellerwald bin ich schon länger nicht gewesen, dieses Jahr überhaupt noch nicht und mit der Enfield schon gar nicht.

Heut ist wieder so ein Tag, wo es ständig nach Regen aussieht. Für mich bedeutet das, zumindest ein paar Stündchen in der Werkstatt mit der zu Cosa verbringen, muss ja schliesslich weiter gehen.