Geschafft: Fahrt in den Kellerwald

Geplant war das nicht! Vielmehr möchte ich an diesem ersten und schönen Herbstag nur eine kleine Runde über Neustadt in die Schwalm machen.

Das Wetter ist nach wie vor sonnig, dabei ist es aber recht windig und die Temperaturen liegen bei herrlichen 20°C - also alles wesentlich angenehmer als die Hitze des Sommers und der letzten Tage.

In Neustadt aber zieht mich eine magische Kraft quasi automatisch über Momberg und Mengsberg nach Winterscheid. Jetzt brauche ich nur noch 4 Kilometer bis nach Gilserberg fahren, um dann in Richtung Dodenau direkt in den Kellerwald einzutauchen. Die Bullet, meine No.2, läuft wunderbar und der sonore Klang meiner Lady unterstützt die Magie, die mich in den Kellerwald zieht.

Auch die Gegend um Neustadt herum ist recht nett, aber auch viel befahren. Umso angenehmer ist es nun, nach wenigen Kilometern die Ruhe und Stille des Kellerwaldes genießen zu können.

Die winzigen Straßen, die Wälder, die schönen Ortschaften und die Ruhe - das macht für mich den Kellerwald aus. Ich bin wirklich viel zu selten hier. Umso mehr freue ich mich, es in 2020 doch noch geschafft zu haben. Das hier ist übrigens mein erster Stopp heute - nach mehr als 80 Kilometern.

Ein paar Kilometer weiter sehe ich bereits eines der Wahrzeichen des Kellerwalders: Den Turm auf dem Hohen Lohr, der zweithöchsten Erhebung dieser Landschaft.

Dieser kleinen Straße folge ich nun bis nach Haddenberg und dann weiter ziemlich kreuz und quer durch den Kellerwald.

Über Schönstein und Densberg komme ich an diese Buchenallee, wo ich dann den Kellerwaldturm auf dem Wüstegarten sehen kann. Leider habe ich noch immer keine Zufahrt dorthin gefunden - auch heute nicht.

Aber immerhin kann ich den Turm etwas heran zoomen.

Allmählich verlasse ich diese Region wieder und fahre über Jesberg im Bogen zurück in die Schwalm, die in dieser Gegend besonders reizvoll ist. Hervorzuheben ist das spannende Kurvengeschlängel bei Elnrode und Strang. Und erstaunlich schnell bin ich dann nach dem Durchfahren von Treysa wieder in der Nähe des Vogelsberges.

Einen letzten Stopp lege ich an der alten Garnisonsstraße zwischen Wahlen und Kirtorf ein. Hier habe ich bereits rund 160 Kilometer zurück gelegt und nach Hause sind es nochmal 50 Kilometer. Die 200 sind also heute locker geknackt.

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