Bei 35°C ...

………. fährt es sich nicht besonders gut. So heiß war es aber in den letzten Tagen, und das ist es heute auch wieder.

Als aber am Abend, so gegen 19:00, die Temperatur auf freundliche 33°C absackt, gibt es kein Halten und ich werfe die schwarze Enfield an. Groß vor hab ich ja nix, aber ich muß mal wieder auf einem Krad sitzen. Daraus werden dann runde 75 Kilometer um den Hoherodskopf herum.

Über Wohnfeld lasse ich Schotten rechts liegen und fahre hoch in Richtung Hoherodskopf. Trotz der freundlichen 33°C und meiner dünnsten Motorradbekleidung wirm es mollig warm, sobald das Tempo unter 80 km/h fällt. Dazu kommt, dass viele Autofahrer wohl auch mit der Hitze zu kämpfen haben: So viele wie heute kamen mir noch nie auf meiner Fahrbahn in den Kurven entgegen. Demenstprechend nehme ich ab sofort noch weniger befahrene Straßen.

Auf dem Hoherodskopf will ich eigentlich ein kühles Getränk zu mir nehmen und mir interessante Maschinen anschauen. Sind aber nur vier Knieschleifer-Renner am Platz, und so drehe ich gleich wieder um und fahre weiter.

Rein optisch ist das Wetter ja die reine Freude – die Hitze sieht ja niemand.

Nach ca. 60 Kilometern merke ich, wie auch meine Konzentration nachlässt, was sich besonders in Kurven zeigt. Dann wird’s Zeit, umzukehren. So mach ich das, aber die 75 Kilometer hab ich dann doch gebraucht. Der Versuch, auf der Rückfahrt bei Bärbel und Jürgen vorbei zu schauen, scheitert: Die beiden sind auch irgendwo unterwegs.

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