Immer besser

….. wird nach meiner Ansicht das alljährliche Oldtimer-Fest der Oldtimer-Freunde Ohmtal in Homberg-Dannenrod. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon dort war, aber jedes Jahr war noch besser als das vorherige.

Diese Veranstaltung wächst quasi mit und verändert sich in die richtige Richtung. So ist es kein Wunder, dass ich auch dieses Jahr das erste September-Wochenende fest für Dannenrod verplant habe.

Um 9:00 mache ich mich auf den Weg nach Dannenrod. Es ist wesentlich kühler als in den letzten Tagen, was ausgesprochen angenehm ist. Das ist ein rundum schöner, kühler und sonniger Morgen, als ich mit meiner No.1 durch die Wälder und Kulturflächen des Homberger Umlandes bollere.

Herrlich, die kleine Straße zwischen Ruppertenrod und Elpenrod ganz für sich allein zu haben.

Auch später im Homberger Umland bin ich so gut wie allein unterwegs.

Erst nach dem kleinen Stop an der Hessischen Landesanstalt für Tierzucht wird es etwas voller. Kein Wunder, das sind alles Besucher des Oldtimerfestes in Dannenrod.

Angekommen in Dannenrod werde ich wie jedes Jahr direkt durchgewunken, um mit meiner Enfield die Ausstellung zu bereichern. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass meine Graue erst 1995 hergestellt wurde.

Die Traktoren lasse ich heute ein wenig links liegen. Zum ersten mal will es mir auch scheinen, als habe deren Zahl hier etwas abgenommen. Dafür haben insbesondere die PKW gut zugelegt.

Ein sehr ungewöhnliches Gespann: Alter Schwingenrahmen mit Gleitlagermotor, der Rest von Harley-Davidson. Nicht übel – ebenso wie die Cafe-Racer /7 daneben. Der Herr rechts im Bild spricht mich an und erzählt, dass er vorgestern in Weilburg eine nagelneue EFI gekauft hat – Stichwort Entschleunigung. Etwas später stellt sich heraus, dass es sich um Harald handelt, den Lebensgefährten von Elo.

Schöne alte Roller – wobei heute mehr Heinkel-Roller als Vespa zu sehen sind. Die beiden Heinkel hier befinden sich in einem sehr schönen Zustand, und trotzdem sieht man, dass sie in Gebrauch sind.

Kreidler Mustang und Zündapp Super Combinette, mein erstes Moped.

Otto aus Burggemünden hat wieder einen kleinen Stand und zeigt sein tolles Max-Gespann.

Die MZ ist zu verkaufen – könnte ich fast ein wenig Lust drauf kriegen. Aber nein, hab genug an meinen indischen Ladies zu schrauben.

Tornax mit 50 ccm – einer der ersten Versuche, mit einem alten Namen Kunden heran zu ziehen. Ging leider schief, wie die meisten anderen Versuche auch.

Ein Traum in Gelb ist diese sportliche Kreidler RS.

So gut wie in diesem Jahr war die Verpflegungssituation noch nie. An der Theke versorgt Elo gerade ihre beiden Enkelchen.

Wer’s bisher nicht wusste: So funktioniert ein Diesel-Motor.

Gigantische Dampfmaschine – sehr spannend.

Weitere Heinkel sind eingelaufen – diese hier sind beinahe überirdisch schön.

Andreas ist zum ersten mal mit 4 Rädern vertreten: Der rote Trabi ist endlich fertig geworden.

Mehr Trabis: Eine ganze Gruppe mit jugendlichen Fahrern, zum Teil sogar aus Thüringen angereist. Eindeutig hats der Trabi zum Kultfahrzeug geschafft.

Diese R50/2 dürfte im absoluten Originalzustand sein und wird offensichtlich noch im Alltag bewegt. Bei der Abfahrt springt sie etwas schlecht an, was ungewöhnlich ist.

Das Bauernmotorrad schlechthin: Zündapp DB200.

Die Kleine mit dem großen Klang: Für die Gilera Strada habe ich schon lange eine Schwäche …..

Bei uns nicht sehr oft zu sehen: Puch 250 SG.

Überraschenderweise die einzige Horex am Platze – dafür von atemberaubender Schönheit.

Sehr ansprechendes BMW-Gespann mit Steib S350 und Gleitlagermotor.

Der Morris Traveller ist einer meiner Lieblings-PKW.

Laut Ansager ist das der erste Hotrod auf dem Oldtimerfest.

Das Opel Olympia Cabrio ist hier regelmäßig vertreten – und nicht nur hier. Vor wenigen Wochen ist es mir auch in Schwarzenborn begegnet. Steht auf meiner persönlichen Beliebtheitsskala ganz weit oben.

Schöner Saab 99 als Rally-Ausführung.

Die Kleinwagenabteilung, angeführt vom Cremeschnittchen.

Und noch eine Marke aus dem Osten, die es zum Kultfahrzeug geschafft hat: Simson. Auch hier erscheint eine ganze Gruppe mit S50 und Schwalben.

Dieser Dragster legt ein paar ordentliche Beschleunigungen hin und vernebelt den Platz mit dem Rauch verbrannten Gummis – spektakulär.

Opel Kadett, DKW 3=6 und Renault 4.

Die Zweirad-Schlange der Besucher-Kräder wird immer größer.

Beinahe so schön wie eine Max: NSU Superlux

Auch mein Interesse an Hunden wird heute in Dannenrod befriedigt: Da sind einmal der kleine Sheltie und der große Collie, und …..

…. dann diese drei beeindruckenden Hirtenhunde. Unbeeindruckt von Lärm und Gedränge ziehen die drei über den Platz.

Gegen Mittag ziehen ein paar dunkle Wolken heran, sodass ich mich nach einem letzten Blick auf den Heimweg mache.

Es ist jetzt nochmal etwas kühler geworden, aber es bleibt trocken und angenehm zu fahren. Auch wenn es nach Dannenrod nur etwa 25 Kilometer sind, habe ich am Ende des Tages doch beinahe 100 Kilometer gefahren. Das war mal wieder ein rundum angenehmer Tag.

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