Kategorie Royal Enfield Bullet 500 ES

Aus Verzweifelung über den dummen Verkauf meiner Bullet No.1 im Jahre 2011 hab ich mir dann 5 Jahre später, also 2016, erneut eine Bullet geholt - nicht ahnend, dass ich nur wenige Monate danach meine No.1 zurück holen konnte. Diesmal wurde es eine 2005er, die somit den Namen Royal Enfield Bullet 500 ES trägt. Die Maschine ist ein völlig anderes Motorrad als die erste Bullet, wozu in der Hauptsache das 5-Gang-Getriebe und der Elektrostarter beitragen. Den E-Starter hat sie allerdings nicht mehr: Er hat nur 26.000 Kilometer gehalten, was für eine ziemliche Fehlkonstruktion schon recht viel ist.

Ob ihr's glaubt oder nicht: Bisher hat mich diese Bullet noch nie, ich wiederhole, nie, im Stich gelassen. Ich habe auch allerlei an dem Motorrad geändert und sie ist inzwischen genau so, wie ich sie haben will. Hier im Blog spreche ich die Bullet entweder mit ihrem vollen Namen an, nenne sie auch manchmal die "Schwarze" oder auch einfach No.2.

….. fährt sich’s doch gleich besser. Jedenfalls kommts mir so vor und deshalb will ich das heute verifizieren. Muss sowieso etwas in Grünberg erledigen und werd dann einfach noch ein paar Kilometer dran hängen. Nun ist das Wetter zwar seit ein paar Tagen recht durchwachsen, aber Computer hat gesagt...

Warm, aber windig – so zeigt sich der heutige Freitag. Also eigentlich recht schön und genau richtig für eine kleine Tour. Mit der Schwarzen, meiner No.2, muß ich sowieso noch testen, wie sich meine leicht umgestaltete Motorentlüftung verhält. Einen Plan gibt es heute (mal wieder) nicht, ich werde m...

….. beim Essen, wie man so sagt. In meinem Fall muss es heute aber wohl heissen: „Der Appetit kommt beim Fahren“. Denn, so unglaublich es auch klingt: Ich hab heute keine Lust zum Fahren – und das bei allerbestem Sommerwetter. Allerdings hab ich auch keine Lust zum Lesen, am Computer zu sitzen, spazieren zu gehen – eigentlich auf gar nichts.

….. das sind heute meine Grobziele für einen Ausritt mit No.2, der Schwarzen. Das Wetter ist nach einer etwas verregneten Woche einfach zu schön, um die Motorräder einfach in der Werkstatt stehen zu lassen. Wie ich aber nach zwei Stunden Haus- und Hofarbeit im Freien feststellen muss, ist es heute zwar schön, aber keineswegs warm.

Keine Einkäufe, keine Botenfahrten, keine Spezialaufträge – das ist gut, sehr gut sogar. Das gibt mir die Gelegenheit, die Fahrt von vorgestern zu wiederholen. Wiederholen deshalb, weil ich eine wirklich schöne Route gefahren bin, gelungene Fotos gemacht habe – und dann versehentlich alle Bilder von Computer und Kamera gelöscht habe. Fragt mich nicht, wie ich das hingekriegt habe, aber es geht.

… ist meine heutige Reifenaktion an der schwarzen ES! Dabei war doch der Reifenwechsel letzte Woche mit dem Avon SpeedMaster ausgesprochen erfreulich und hat sogar ein wenig Spaß gemacht. Aber heute läuft alles anders, und ich befürchte, es liegt am Reifen, genauer, am Heidenau-Reifen.

Das ist ja ein Wochenende vom Feinsten – natürlich nur, was das Wetter betrifft.

Jetzt sind sie endlich alle durch! Den letzten Rollout hat jetzt auch die schwarze Enfield, meine No.2, erfolgreich hinter sich gebracht. Das allerdings recht spät am 28. März. Aber in diesem Jahr ist ja nun wirklich nichts wie sonst.

Heut ist kein Tag zum Fahren im Vogelsberg, es stürmt, immer wieder gibt es Regenschauer und die Temperaturen sind empfindlich gesunken.

….. Komponenten an den letzten preUnits sind sie nicht gerade, diese funktionalen schwarzen Plastikschaltereinheiten. Ehrlich gesagt sind sie sogar so ziemlich das Hässlichste an den sonst so schönen Enfields.