Heut wird ein Fahrrad-Tag! Das wird schon beim Frühstück klar. Es gibt nämlich einiges zu erledigen, und zwar in Flensungen, in Nieder-Ohmen und in Kirschgarten. Dazu das Wetter: Ein bisschen windig, bereits am Morgen sonnig, keine knallende Sonne, maximal 25 °C - perfekt fürs Fahrrad.
Theoretisch könnte ich schon um 8:00 los, aber da liegen die Temperaturen noch bei lausigen 15°C. Also warte ich bis 10:00, denn da stehen bereits 20°C auf dem Thermometer.

Etappe 1: Die ersten Kilometer nehme ich über den schönen und asphaltierten Wirtschaftsweg nach Stockhausen. Ab da geht es dann entlang der B276 auf einem prima Radweg bis Flensungen.

Etappe 2: In Flensungen werden die ersten Jobs erledigt und dann bleibt es ein paar Kilometer urban, und zwar bis an den Ortsrand von Merlau.

Etappe 3: Von Merlau aus dann in Richtung Nieder-Ohmen und immer auf einem angenehmen Radweg.

Angekommen in Nieder-Ohmen rolle ich bergab ins Zentrum .....

..... zum Autohaus Hoffmann, wo es seit einiger Zeit auch E-Roller von FUTURA gibt. Ich interessiere mich für den Mini-Chopper Blake in der 80km/h-Version. Sieht vielleicht ein ganz klein wenig albern aus, aber auch putzig. Mit dem 72V/4kw-Motor und dem 40Ah-Akku sollten 80 km Reichweite drin sein.

Und auch den Fiat 500 gibt es hier in elektrisch - gefällt mir ebenfalls ganz gut.

Etappe 4: Nach der Erledigung der beiden Jobs in Nieder-Ohmen verlasse ich den Ort wieder und zwar in Richtung Kirschgarten. Da gibt es zwar keinen Radweg, aber der Verkehr hält sich in Grenzen. Zumindest auf den ersten Metern.

Aber etwas später brettern ganze Autopulks an mir vorbei, was auf der engen Strasse nicht besonders angenehm ist. In Anlehnung an den berühmten Satz von Cato dem Älteren "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam" muss ich da doch sagen: "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Autoverkehr start reduziert werden muss." Hier ist der Spuk aber schon wieder vorbei.

In Kirschgarten will ich eigentlich Reinhard besuchen, aber weder sein MG noch die neue A-Klasse stehen vor der Wohnung: Der Herr ist nicht zu Hause, Also weiter.

Ich verlasse Kirschgarte also wieder und strample den Berg hinauf, um wieder nach Merlau zu gelangen. Ist eine schöne Strecke durch viel Wald.

Der alte Vorwerkhof in Merlau hat sich zu einem wirklich ansehnlichen Gebäude gemausert.

Etappe 5: An der Bahnlinie wird abgebogen und es geht bis Flensungen auf dem Waldweg, der parallel zur Eisenbahn und zur Ohm verläuft. Eindeutig meine Lieblingsetappe!

Die Geschwindigkeit des Regionalzuges kann ich nicht halten.

Da folge ich lieber schön ruhig dem Lauf der Ohm.

Etappe 6: In Flensungen muss ich lediglich die B49 überqueren und ein paar hundert Meter auf dem Gehweg radeln .....

..... bis ich auf den Hohlweg komme, der wieder entlang der Ohm verläuft.

Dann noch einen Kilometer durch die Ohm-Auen bis Solms,.....

... und anschliessend vier Kilometer durch den Wald nach Klein-Eichen.
Tja, und schon ist alles erledigt, es ist fast Mittagszeit, ich bin runde 30 Kilometer geradelt und ausgesprochen zufrieden mit mir und der Falter-Maschine. Habe allerdings gemerkt, dass die Shimano 7-Gang Nabenschaltung mal wieder nachgestellt werden müsste.