Immer als letztes Fahrzeug aus dem Winterschlaf geholt - das könnte tatsächlich stimmen. Aber dafür macht die Faltermaschine auch (fast) immer die letzten Fahrten des Jahres.
Heute jedenfalls, an diesem unglaublaublich schönen und warmen Sonntag Anfang März, lass ich meine Motorroller stehen und hole das Pedelc aus der Scheune. Der Akku ist relativ frisch geladen, jetzt noch ein bisschen mehr Luft in die Reifen gepumpt, etwas Fett auf die Kette gegeben, eine allgemeine Durchsicht - und schon sind wir beide bereit für die erste Fahrradfahrt des Jahres 2026.
Die erste Fahrt werde ich selbstredend ruhig angehen: Nicht zuweit, nicht zu steil, kein schmierig-nasser Waldboden.

Über die Landesstrasse geht es durch Sellnrod nach Schmitten, einem winzigen, aber ausgesprochen schönen Ortsteil. Durch die Auen des Ilsbaches gelange ich nach wenigen Kilometern ans Ziel.

Schmitten ist bereits in Sichtweite.

Am Ende des kleinen Ortsteils gibt es einen Blick auf den Ilsbach.

Unterweg waren meine elektronischen Armaturen wegen der tiefstehenden Sonne fast nicht lesbar, deshalb vergleiche ich jetzt meine beiden teilweise parallelen Anzeigen. Der originale Bosch-Tascho samt Kilometeranzeige geht im Vergleich mit den GPS-Daten nur ganz wenig vor. Eigentlich vernachlässigbar.

Ein wenig gerate ich in Richtung Wohnfeld dann doch auf unbefestigte Wege. Ist aber harmlos.

Der Rückweg führt mich über einige Umwege über Stockhausen wieder in Richtung Heimat. Obwohl es jetzt erst 17:00 ist, verabschiedet sich die Sonne langsam in Richtung Westen. Aber immerhin hat sie uns hier am Rande des Vogelsberges etliche schöne Sonnenstunden beschert.
Nach ca. 25 Kilometern ist die kleine Tour beendet. Alles hat gut funktioniert - halt, fast alles: Der 5 Gang des Shimano-Räderwerks neigt schon wieder zum Herausspringen. Da muss die Faltermaschine in den nächsten Tagen noch mal auf die Hebebühne zum Nachjustieren. Ist leider eine etwas fummelige Angelegenheit.