Was für ein Herbst-Morgen! Die Temperaturen sind schon gegen 9:00 zweistellig, überall hängt der Bodennebel in der Luft, durch dessen Lücken man aber schon die Sonne sehen kann. Einfach wunderbar! Da ist es völlig klar, dass ich für den Vormittag eine kleine Herbstrunde einplane. Hab ohnehin noch etwas in Schotten zu erledigen, und so komme ich zu einer schönen Tour rund um Schotten.

Vespa GTS 125

Vor ein paar Tagen hatte ich meine PKW-Steckdose in der Vespa gegen diese Doppel-USB-Dose mit Voltmeter ausgetauscht. Das ist wesentlich praktischer als mein Handy oder Navi über einen Adapter in eine wacklige Steckdose zu friemeln.

Vespa GTS 125

Und die Spannungsanzeige ist durchaus nützlich. Dass ohne laufenden Motor nur 11V angezeigt werden, ist nicht schlimm. Schliesslich leuchtet ja bei der Vespa ständig das Licht. Und im Fahrbetrieb zeigt das Gerät auch bis zu 14 V an. Ist OK so,

Vespa GTS 125

Jetzt aber ab auf die Straße. Nach Schotten geht es ja zunächst nur bergauf, und so gibt es hier noch jede Menge Bodennebel. Aber es ist nicht zu kalt, die Luft riecht wunderbar nach Herbst und das Fahren ist das pure Vergnügen. Dazu kommt der fast nicht vorhandene Verkehr auf dieser Nebenstrecke über Wohnfeld.

Vespa GTS 125

In Schotten erledige ich schnell meinen Einkauf im Drogeriemarkt und bewundere die frisch renovierte Fassade der Stadtbibliothek. Ist sehr ansprechend geworden.

Vespa GTS 125

Auf der Rückfahrt sind die Bodennebel schon fast überall verschwunden. An einigen Stellen verschwinden aber noch die Flügel der Windkraftanlagen im Nebel, was ein wirklich schöner Anblick ist.

Jetzt zeigen sich auch die ersten Anzeichen des Indian Summer, wenn auch noch nicht gewaltig und nicht richtig darstellbar. Aber das satte Grün der Bäume und Büsche bekommt doch immer deutlicher seinen typischen Stich ins Gelbe oder Rote. Das könnte tatsächlich doch noch ein richtig schöner Goldener Oktober werden.

Vespa GTS 125

Hier bin ich schon wieder in der Ebene und es gibt keinen Bodennebel mehr. Die Sonne wärmt jetzt sogar ein wenig und so fahre ich die letzten 10 Kilometer bei strahlendem Wetter. Am Ende sind die 50 Minimalkilometer geschafft und ein zufriedener Rollerfahrer kommt pünktlich zum Mittagessen nach Hause.