Den Gedanken, im Jahre 2025 noch ein wenig Zweirad zu fahren, habe ich komplett aufgegeben. Aber etwas beschäftigen muss ich mich schon mit meinen Fahrzeugen, und so setze ich für den heutigen Donnerstag einen Akku-Dienst an. Die Temperatur ist für eine kleine Werkstatt-Schrauberei nämlich perfekt: So um die 10°C. Das passt.

Zuerst wird der Fahr-Akku aus dem eRetro Star ausgebaut. Das geht ganz einfach: Die Hauptsicherung, ein Automat, wird ausgeschaltet. Anschliessend wird der 50A-Stecker vom Akku abgezogen. Jetzt noch zwei Rändelmuttern des Befestigungsbügels abgeschraubt - und schon kann der Akku vorsichtig aus seinem Schacht gezogen werden.

Ist ein ganz schöner Klotz, so ein 60Ah Li-Io-Akku. Und hat auch sein Gewicht. Zum Glück muss ich ihn nicht weit schleppen.

Das ehemalige Helmfach ist jetzt völlig leer und ich kann es ein wenig reinigen.

Die aktuelle Restkapazität des Akkus liegt bei ca. 28%. So werde ich das Teil nicht überwintern, sondern auf 45…50% aufladen und diese Ladung auch halten.

Die Vespa hat natürlich keinen Fahr-Akku, aber eine Starterbatterie. Auch die wird jetzt ausgebaut und kommt ans Ladegerät.

Das gesamte Akku-Gedöns kommt nun in den Heizungskeller, der immer ausreichend temperiert ist. Unter 12…15 °C sinkt die Temperatur hier nie.

Zu guter Letzt bekommen die alten Blei-Gel-Akkus, die jetzt meine Bella-Simulation befeuern, eine Nachladung.
Und schon ist der Akku-Dienst erledigt. Nach drei Stunden hat der Fahr-Akku seine 50%, die Starterbatterie und die Blei-Gel-Klötze sind voll geladen. Pensum erfüllt.