Seitem ich weiss, dass die Strasse zwischen Gonterskirchen und Ruppertsburg wieder frei ist, plane ich eine kleine Rollerfahrt in die Hungener Seenplatte hinein - und da ist diese Strasse das schönste Einfalltor. Und dazu ist sie jetzt neu gemacht, sodass ich sogar mit meiner Chinesin darüber fahren kann, ohne ernsthafte Schäden am diffizilen Fahrwerk befürchten zu müssen. Und heute scheint mir genau der richtige Tag für diese kleine Tour zu sein.

Vorher allerdings gilt es, ein paar Kleinigkeiten im Nahbereich zu erledigen. Das mache ich mit dem E-Roller und kann auch diese 20 Kilometer durchaus geniessen.

Aber dann, um 13:00, wird der Verbrenner gestartet und die Vespa bringt mich ruckzuck durch den Laubacher Wald und das Horlofftal in Richtung der Hungener Seenplatte. Hier. nahe Rabertshausen, mischt sich der Reiz der Wetterau mit den Ausläufern des Vogelsberges.

Und zufällig parke ich direkt an einem Fledermaus-Naturschutzgebiet, von dem bislang nichts wusste.

In der Nähe von Steinfurt komme ich dann an die ersten Sumpfgebiete mit kleinen Tümpeln und Teichen. Genau da will ich auch hin, denn die grossen Seen um den Inheidener See herum meide ich heute.

Ein schöner Anblick sind diese sumpfigen Tümpel inmitten von dichtem Schilf und anderen Gräsern.

Der schmale Weg zur alten Mühle ist links und rechts von mehreren Teichen mit viel Vogelwelt umgeben. Schwäne, Enten und zum Glück noch keine Nilgänse tummeln sich hier.

Einer meiner Lieblingsteiche ist dieser hier mit seinen vielen Tothölzern, die herrlich morbide aussehen.

Auch dieses Gewässer ist noch Nilgans-frei - noch.

Ich mache mich wieder auf den Rückweg und halte ein letztes mal für heute an einem Gewässer: Der Horloff an Herrmanns Brünnchen. Nach knapp 70 Kilometern bin ich dann wieder zu Hause.