Auch nach der Rückkehr des Sommers sind die Nächte noch recht frisch, und es dauert ein paar Stunden, bis die Hitze wieder unangenehm wird. Deshalb versuche ich heute, den Zeitpunkt zwischen zu kühl und ekelhaft heiss zu erwischen, um meine Sonntagsrunde abzureissen. Das gelingt mir auch ganz gut und ich fahre meine 33 Kilometer im Nahbereich zwischen 12 und 13:00 bei perfekten Temperaturen ab.

Schon nach wenigen Kilometern, irgendwo zwischen Freienseen und Altenhain, muss ich dringend halten, um den neuen runden Kilometerstand festzuhalten: 6000 km, und davon über 4000 mit LithiumIonen-Akku. Insgesamt kann ich bisher sagen, dass sich der eRetro Star troz billigster Bauweise sehr gut geschlagen hat. Hab ich so nicht erwartet.

Und schon gehts weiter im Nahbereich, wobei ich nach kurzer Überlegung beschliesse, diesen Waldweg heute nicht zu nehmen …

… sondern die herrlich geschwungene Strasse nach Altenhain zu geniessen.

Von Altenhain nehme ich dann die 10%ige Steigung in Richtung Wohnfeld, auf deren höchstem Punkt ich hier stehe und mich an Anblick des Tales erfreue.

Aber - und natürlich muss wieder ein aber kommen - eindeutig zeigen die fertigen Heuballen, dass der Herbst nicht mehr allzu weit entfernt ist.

Dann die Abfahrt nach Wohnfeld mit 58 kmh genommen, weiter nach Sellnrod und dort vorbei am Friedhof über die eigentlich nicht existierende Verbindung nach Höckersdorf. Auch hier gilt es, eine weitere 10%ige Steigung zu bewältigen, an welcher der Roller die 20 kmh leicht unterschreitet.

Aber abgesehen von der Steigung ist dieses Strässchen der pure Genuss. Und ausserdem folgt auf jede Steigung zwangsläufig ein Gefälle, so auch hier.

Höckersdorf, Gross-Eichen, Ilsdorf, und dort natürlich meine Bergwerksteiche besucht. Hier ists kühl und schattig.

Und weiter, denn ein Ziel ist da noch, nämlich …

…die Baustelle des neuen PENNY-Marktes, dem Markt der Superlative. Hier gehts jetzt doch voran, und der aktuelle Stand lässt mich daran zweifeln, dass in diesem Bauwerk Steine oder Beton verwendet werden. Ist ja auch kein Bauwerk für die Ewigkeit.
Pünktlich zur grossen Hitze erreiche ich dann auch wieder die Kühle einer Fachwerkscheune. Schön war’s!