… oder richtiger Respekt, das ist das Motto des Motorrad-Gottesdienstes in Nieder-Ohmen, der heute statt findet. Ich bin zum zweiten mal dabei, und möchte diese Veranstaltung nicht mehr missen. Um 13:00 soll der Gottesdienst beginnen, aber ich mache mich deutlich eher auf den nur sehr kurzen Weg von knapp 10 Kilometern. Denn wie immer bei Motorrad-Veranstaltungen möchte ich genügend Zeit haben, die Maschinen der Teilnehmer und Besucher ausgiebig zu begutachten. Und dazu muss ich noch am Geldautomaten vorbei, denn aus der Erfahrung weiss ich, dass am Ende des Gottesdienstes nicht akzeptiert wird, Klimpergeld in die Kollekte zu stecken. Nein, das muss Rascheln, und deshalb muss ich meine Geldkatze nachfüllen.

Ganz kurz überlege ich, ob ich diese Abkürzung nehmen soll aber ich tue es dann doch nicht. Liege ja gut in der Zeit.

Rein nach Nieder-Ohmen, dann über den Rathausplatz und den Schulhof direkt zur Kirche. Wie man sieht, bin ich nicht der Erste.
Recht pünktlich geht es dann in die Kirche, ein schönes, altes Gemäuer. Wie schon im letzten Jahr such ich mir einen guten Platz oben auf der Empore.
Wieder dabei ist die Gruppe Gospop mit ihrer wunderbaren Live-Musik. Dazu hier ein kleiner musikalischer Schnipsel:
Ebenso gut wie die Musik von Gospop sind auch die Auftritte der beiden Gebärden-Dolmetscherinnen: Die Ladies übersetzen nicht nur die Wortbeiträge, sondern auch die Inhalte der Musikstücke. Sehenswert!
EIn paar Fotos von Menschen und Maschinen gibt es heute natürlich auch. Hier sind sie:

Meinen alten Freund Jürgen habe ich schon in der Kirche vermisst, aber auf dem Festplatz treffe ich ihn beim Thekendienst am Getränkezelt. Ein wenig Zeit zum Plaudern haben wir dann aber doch.
Und damit verlasse ich diese wunderbare Veranstaltung und mache mich auf den Heimweg. Der wird natürlich stark ausgedehnt, und diesmal überkommt mich beim lautlosen Fahren eine gewisse Wehmut: Irgendwie fehlen mir plötzlich meine ehemaligen Motorräder. Heute vermisse ich besonders meine 1985er Harley mit dem EVO-Sportster Motor. Aber ich hab sie leider nicht mehr, aus und vorbei.

OK, abhaken. Dafür besuche ich die Grillhütte bei Wettsassen. Hier haben wir Anfang der 2000er Jahre etliche schöne Feste mit Wildessen gefeiert. Wir, das war unsere BDMP-Schiessleistungsgruppe Amania.

Hier oben bin ich völlig allein bis auf zwei Ziegen, mit denen …

…ich ein kurzes Gespräch führe. Nette Tiere, selbst der starke Bock ist freundlich.

Noch ein wenig die schöne Landschaft und die Sonne geniessen und dann geht’s heim. Ein schöner Tag war das heute, trotz meiner melancholischen Einlagen. Aber OK, let’s call it a day.
Ach ja, die englische Überschrift Respect dieses Beitrages soll eine Reminiszens an Aretha Franklin sein.
Und ein weiterer und letzter Musikschnipsel von Gospop. Perfekt wäre es natürlich gewesen, die Gruppe hätte zum Abschluss noch Respect von Aretha Franklin gebracht. Hätte schon prima gepasst und ist ja quasi irgendwie auch ein Gospel Song.