Scooter-Staffellauf

Es wird zur Gewohnheit, das frühe Aufstehen und die morgendlichen Rollerfahrten. Ist zwar grundsätzlich den typischen Rentner-Gewohnheiten diametral entgegengesetzt, aber es ist erfolgreich und macht Spass.
Also heute auch wieder. Ich muss auf die Hermes-Paketannahmestelle im Rewe-Markt Fuchs und anschliessend ab nach Laubach als quasi fliegender Bote.

Eigentlich soll alles heute elektrisch erfolgen, aber ein Blick aufs Coulometer lässt mich daran zweifeln. Kann sein, dass ich mit der Restkapazität von rund 25AH gut hinkomme, kann aber auch nicht sein. Und bei der aktuellen Hitze einen Roller schieben zu müssen, nein, dieser Gedanke gefält mir nicht.

Aber angefangen wird auf jeden Fall elektrisch.Beim Start gegen 7:30 beträgt die Temperatur äusserst angenehme 22°C, das gefällt dem Roller und auch mir. Aber das wird nicht lange so bleiben, die Sonne strahlt gefährlich herunter.

Roller

Die erste Fahrt zum Hermes-Paketshop ist noch ausgesprochen angenehm, sogar erfrischend und erholsam.

Roller

Danach erfolgt die Staffelübergabe und es geht mit der Vespa weiter nach Laubach. Grund ist wieder einmal die “German Reichweitenangst” und natürlich die Hitze. Denn bei fast 40°C will ich auch keinen kleinen E-Roller schieben. Also Verbrenner.

Aber bereits auf der (verlängerten) Rückfahrt wirds unangenehm. Die Sonne erscheint jetzt immer mehr wie ein Feind, die die Vogelsberglandschaft in ein seltsam Mordor-artiges Licht taucht. Unheimlich!

Roller

Auch in den Waldstücken, in denen es zwar kühler wird, bleibt das seltsame und unwirkliche Licht mir erhalten.

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Also dehne ich die Fahrt nicht allzu sehr aus, sondern …..

Roller

… schiebe meine beiden Roller in die Werkstatt und schliesse das Tor hinter uns wieder. Hier ist es wie immer sehr angenehm kühl, und das soll auch so bleiben. Denn jetzt wird noch ein wenig geschraubt.

Roller

Grosse Arbeiten liegen nicht an, nur Kleinigkeiten. Der rechte Spiegel am E-Roller hat sich gelockert, was gar nicht so ganz einfach zu beheben ist. Denn diese eleganten italienischen Spiegel musste ich mit einer gewagten Konstruktion aus verschiedenen Adaptern befestigen. Kurz denke ich daran, einfache Spiegel aus dem Bestand anzubauen, aber davon komme ich schnell wieder ab: Die alternativen Spiegel sind einfach zu hässlich. Also wird das Adaptergewusel neu montiert, hat ja auch ein paar Jahre gehalten.

Roller

Und dann gibt es eine zusätzliche Strebe an der billigen Scheibe aus Polen. Wäre jetzt zwar nicht unbedingt nötig gewesen, aber etwas mehr Stabilität kommt doch in die Konstruktion. Dann die Scheibe neu ausrichten - und fertig.

Genug für heute! Ab in die Wohnung, wo es auch nicht mehr so richtig kühl ist. Aber wenn ich bewegungslos bleibe, ist es auszuhalten. Und ein bisschen gewöhnt man sich ja auch an die Hitze.

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